Karte einlesen statt Adresse abtippen
Die Schweizer Versichertenkarte am Empfang einlesen: Viali prüft die Nummer, ordnet die Patientin zu und holt die Wohnadresse beim VeKa-Center der SASIS. Fehlt die Adresse im Dossier, wird sie ergänzt. Steht sie schon dort, bleibt sie unangetastet.
Die Karte am Lesegerät, oder die Nummer direkt in Viali
Es gibt zwei Wege zur selben Abfrage. Ein Kartenlesegerät am Empfang meldet sich mit einem eigenen Zugangsschlüssel — es braucht keine Benutzeranmeldung und darf nichts anderes als diese Abfrage. Oder die Nummer wird direkt in Viali eingegeben, angemeldet wie sonst auch. Beide Wege sind gegen zu häufige Aufrufe begrenzt, weil ein Lesegerät im Dauerlauf sonst still einen fremden Dienst belastet.
Aus dem VeKa-Center, mit der ZSR-Nummer der Klinik
Die Kartennummer wird zuerst geprüft: zwanzig Stellen, beginnend mit 80756 oder 80438 — den offiziellen Schweizer Nummernkreisen. Erst dann fragt Viali beim VeKa-Center der SASIS die Wohnadresse ab, und zwar mit der ZSR-Nummer der Klinik, die im Klinikprofil hinterlegt ist. Die Adresse ergänzt das Dossier nur dort, wo noch keine steht. Eine bereits erfasste Adresse wird nie überschrieben — die Karte kennt den Meldeeintrag, nicht unbedingt die Post, die tatsächlich ankommt.
Eine Zusatzabfrage darf die Aufnahme nie blockieren
Der VeKa-Dienst ist ein fremdes System. Er kann langsam sein, in Wartung stehen oder eine Nummer nicht kennen. Viali behandelt die Adressabfrage deshalb als Zusatz: Schlägt sie fehl, gibt sie nichts zurück statt einen Fehler zu werfen. Die Karte ist gelesen, die Patientin zugeordnet, die Aufnahme läuft weiter — nur das Adressfeld bleibt zum Eintippen offen. Am Empfang steht jemand am Tresen; dort ist eine halbe Antwort besser als eine Fehlermeldung.