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    Preise24. Juli 20265 Min. Lesezeit

    Warum wir nicht pro Fall abrechnen

    Abrechnung pro Fall klingt fair — bis die Rechnung im Mai siebenmal höher ist als im Juli, für dieselbe Software. Und bis Ihr Team anfängt zu überlegen, ob ein Eintrag den Preis wert ist.

    TL;DR

    Wird pro Operation oder pro Behandlung abgerechnet, schwankt die Softwarerechnung einer Klinik mit ihrer eigenen Saisonalität — eine Klinik auf unserer Plattform hätte für identische Software zwischen CHF 300 und CHF 1'600 pro Monat bezahlt. Schlimmer noch: Eine Gebühr pro dokumentiertem Eintrag schafft einen Anreiz, weniger zu dokumentieren — der falsche Anreiz in einem System, das Anästhesieprotokolle und Betäubungsmittel-Nachweise führt. Viali verlangt heute einen festen Preis pro Klinik und Monat, Zugänge inklusive; gezählt werden nur Personen, die sich tatsächlich anmelden, und wer nur im Kalender oder im OP-Plan erscheint, ist kostenlos.

    Ihre Softwarerechnung sollte nicht mitschwanken

    Die meisten Kliniksysteme rechnen pro Fall ab. Pro Operation, pro Behandlung, pro Dokument. Das klingt fair: Sie zahlen nur für das, was Sie tatsächlich tun.

    Wir haben es zwei Jahre lang so gemacht. Es funktioniert nicht.

    Was Abrechnung pro Fall wirklich bedeutet

    Hier die echten Monatszahlen einer chirurgischen Klinik aus unserem Kundenstamm — eine ganz normale Praxis, keine Ausreisser:

    MonatOperationenRechnung bei 12.50 CHF/Fall
    Januar24300 CHF
    Februar64800 CHF
    März1151'438 CHF
    April991'238 CHF
    Mai1281'600 CHF
    Juni1051'313 CHF
    Juli41513 CHF

    Gleiche Software. Gleiches Team. Gleiche Server. Die Rechnung schwankt um das Siebenfache.

    Im Mai zahlt diese Klinik 1'600 Franken. Im Juli, wenn halb Europa in den Ferien ist, 513. Im September, nach den Sommermonaten, noch weniger.

    Für uns ist das unplanbar. Für die Klinik ist es schlimmer: Die Rechnung kommt genau dann am höchsten, wenn ohnehin am meisten los ist — und dann, wenn es ruhig ist und das Budget knapp wird, hat sie zwar weniger zu zahlen, aber auch weniger eingenommen. Das Modell verstärkt die Schwankung, die eine Klinik ohnehin schon aushalten muss, statt sie zu dämpfen.

    Das eigentliche Problem: der falsche Anreiz

    Es gibt einen zweiten Grund, und der wiegt schwerer.

    Wenn jede dokumentierte Behandlung 1.50 Franken kostet, entsteht ein Anreiz, weniger zu dokumentieren. Nicht bewusst, nicht in böser Absicht — aber der Gedanke "muss das wirklich als eigener Eintrag rein?" ist einmal gedacht, und dann ist er da.

    In einem Buchhaltungssystem wäre das ein Schönheitsfehler. In einem System, das Anästhesieprotokolle, Betäubungsmittel-Nachweise und Einwilligungen führt, ist es das Gegenteil von dem, was wir wollen. Eine Klinik soll dokumentieren, weil es medizinisch und rechtlich richtig ist — nicht abwägen, ob der Eintrag den Preis wert ist.

    Ein Preismodell, das gute klinische Praxis besteuert, ist ein schlechtes Preismodell. Unabhängig davon, wie fair es auf dem Papier aussieht.

    Was wir stattdessen machen

    Ein fester Preis pro Klinik und Monat, Zugänge inklusive.

    StufeCHF/MonatZugänge
    TARDOC (nur Abrechnung)991
    Praxis249bis 5
    Klinik449bis 25
    Klinik XL749bis 50

    Kein Zählen von Fällen. Keine Modulgebühren. Dokumentieren Sie zehn Behandlungen oder tausend — der Preis bleibt gleich.

    Wer als Nutzer zählt

    Nur Personen, die sich anmelden.

    Das ist die zweite Sache, die wir geändert haben. Preismodelle pro Sitz zwingen Kliniken dazu, ihr eigenes Personal in Kategorien zu sortieren: Wer ist "voller" Nutzer, wer nur "eingeschränkt"? In der Realität scheitert das sofort. Bei unseren Kunden ist die Pflegefachperson gleichzeitig in der Administration, und die MPA hilft im OP aus. Menschen haben mehrere Rollen, nicht eine.

    Also fragen wir gar nicht erst. Wer sich anmeldet, zählt — und zwar einmal, egal wie viele Rollen die Person hat. Wer nur im Kalender, im OP-Plan, in der Dienstplanung oder in der Arbeitszeiterfassung erscheint, ohne sich je anzumelden, kostet nichts. Unbegrenzt.

    Nebenbei löst das ein Sicherheitsproblem: Wenn Zugänge teuer sind, teilen sich Teams Logins. Dann steht im Audit-Trail der falsche Name. In einem System mit Betäubungsmittel-Nachweis und signierten Dokumenten ist das kein Detail.

    Klinikgruppen

    Jeder Standort wird nach seiner eigenen Grösse abgerechnet, die Gruppe erhält eine einzige Rechnung — mit 10% Rabatt ab 2 Standorten, 20% ab 6 und 30% ab 16.

    Was uns das kostet

    Ehrlich: In manchen Monaten verdienen wir damit weniger.

    Der Mai der Klinik oben hätte uns nach Fallzahl 1'600 Franken gebracht. Nach dem neuen Modell sind es 449. Über das Jahr gerechnet liegen die beiden Modelle für diese Klinik ungefähr gleichauf — aber wir geben die Spitzen auf und bekommen dafür etwas, das wir höher gewichten: eine Zahl, die beide Seiten ein Jahr im Voraus kennen.

    Und wir hören auf, unseren Kunden einen Grund zu geben, weniger zu dokumentieren.

    Alle Preise, Gruppenrabatte und Details: viali.app/pricing

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